Freiheit

 

Freiheit ist von je her der große Renner und Dauerbrenner. Als ich einmal einen Kollegen fragte, wovon er eigentlich frei sein wolle, meinte er, von seinem Chef. Von den Eltern frei sein, von der Schule frei sein, von Sorgen frei sein, von der Kirche frei sein, von politischem Druck frei sein, vom Glimmstengel frei sein, von Krankheit frei sein undsoweiter undsoweiter. Das Blöde dabei ist, dass dieses Freiheitsstreben allzu oft beim Gegenteil landet. Man findet sich in neuen Unfreiheiten, kommt von einem Gefängnis ins andere, und es ist nicht immer eine Verbesserung. Vorher war es eine geheizte Zelle mit ein paar anderen Annehmlichkeiten, danach ist es ein kaltes und feuchtes Loch, vielleicht nicht einmal mit elektrischem Licht. Sinnbildlich soll das natürlich gemeint sein.

Die Amerikaner haben ziemlich viel Freiheit, und wir in Mitteleuropa auch; derzeit zumindest. In diesen Staaten gibt es Verfassungen, die den Einwohnern möglichst viel Freiheit sichern sollen. Trotzdem fühlen sich auch in diesen Ländern unzählige Menschen nicht so frei, wie sie es gerne hätten. Viele zappeln nach mehr Freiheit und verwickeln sich dabei in Dinge, die sie erst recht einschnüren. Wie kommt das?

Jesus Christus hat etwas Entscheidendes über Freiheit gesagt, nämlich dass er gekommen ist, um Gefangenen die Freiheit auszurufen. Das ist so, wie wenn jemand in hinter dicken Mauern in einer Zelle sitzt und dann plötzlich der Gefängnisdirektor die Zellentür aufmacht und sagt: „So ein Mist! Jetzt habe ich von höchster Stelle die Anweisung erhalten, dich sofort zu entlassen. Wenn’s nach mir ginge, kämst du da nicht mehr heraus. Aber ich kann nichts daran ändern, du kannst gehen und bist frei.“

Dieses Beispiel hinkt allerdings ein wenig. Der mächtige unsichtbare Kerkermeister ist der Satan. Der lässt niemanden kampflos aus seinem Gefängnis heraus. Deshalb braucht es einen Stärkeren, Mächtigeren, der ihn ausschaltet. Das hat Jesus Christus getan: den Teufel besiegt. Jetzt sind alle Türen zur Freiheit offen, und die Wörter sind k. o. gegangen. Niemand kann dich mehr hindern, in die Freiheit hinaus zu gehen.

Von dem Gefängnis brauche ich dir nichts zu erzählen. JESUS sagte einmal: ”Wer sündigt, ist ein Sklave der Sünde.“ Versklavt sein ist das Gegenteil von frei sein. Über das Thema Sünde herrscht große Verwirrung. Was heißt denn sündigen? Die Sünde aller Sünden ist es, nicht an JESUS CHRISTUS zu glauben. An Ihn glauben heißt, sich selbst und das eigene Leben Ihm anvertrauen. Das macht das Unmögliche möglich. Wer das tut, kann die nach unten ziehende Sünde überwinden, so wie das geflügelte Pferd da die Schwerkraft überwindet. Das ist Freiheit!

 

 

 

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