Krieg und Sieg

 

Der christliche Glaube kann nicht durch Waffengewalt verbreitet werden. Die Waffen gläubiger Christen sind geistlich, unsichtbar und nicht materiell. Gotteskinder stehen nämlich schon in einem Kampf, in einem bitteren Krieg. Unser Kampf richtet sich aber nicht gegen Menschen, sondern gegen Angriffe aus dem Bereich von antigöttlichen Geistwesen.

Diese antigöttlichen Geistermächte schalten sich in die Gedankenwelt der Menschen ein und bringen dort verschiedene Einwendungen gegen den christlichen Glauben und seine Einzigartigkeit hervor. Hier einige Beispiele:

1) Die Verfasser des Neuen Testamentes hätten ihre Berichte so hingebogen, dass sie aussehen, als würden sie von der Erfüllung alttestamentlicher Verheißungen reden.

2) JESUS habe überhaupt nie gelebt.

3) JESUS sei nicht am Kreuz gestorben, sondern zuvor als Geist wieder in den Himmel gegangen.

4) JESUS sei nur Mensch und nicht Gott, weil es nur EINEN Gott gibt.

5) JESUS sei nicht Gottes Sohn, weil Gott keinen Sohn haben könne.

6) JESUS sei zwar das höchste Geschöpf, aber nicht der Schöpfer selbst.

7) JESUS könne nicht für die Sünden der Menschen geopfert worden sein, weil Gott das Menschenopfer prinzipiell ablehne.

8) JESUS habe nicht die Erwartungen der Juden erfüllt und könne daher nicht der Messias sein.

9) JESUS sei nicht leiblich von den Toten auferstanden.

10) Die Bibel sei seit den ersten Jahrhunderten n. Chr. stetig verfälscht worden und könne nicht mehr als Gottes reine Offenbarung angesehen werden.

11) Die Bibel sei ein Zeugnis vom Glauben ihrer Verfasser, aber nicht wörtlich von Gott den Schreibern eingegeben worden.

12) Der christliche Glaube sei nur ein Weg unter anderen, die alle zu Gott führen. usw.

Aus allen diesen Einwendungen schaut ein gemeinsamer Zweck hervor: Sie leugnen, dass die Versöhnung Gottes mit dem Menschen ausschließlich eine Tat Gottes ist. Alle Einwendungen gegen diese Versöhnungstat Gottes wollen dem Menschen eine Gelegenheit geben, sich mit seinen eigenen moralischen Anstrengungen und Leistungen vor Gott, vor sich selbst und vor anderen Menschen wichtig zu machen und sich letztlich wieder selbst zu beweihräuchern. So verschließt sich der Mensch bedauerlicherweise selbst die Tür zum Reich Gottes. Deshalb ist es mehr als wichtig, im geistlichen Kampf gegen alle solche Einwendungen zu bestehen und sich im Glauben zu festigen.

Bösartige Geistermächte mischen sich auch gerne direkt in die Gedanken von gläubigen Christen ein. Dann kommen Gedanken auf wie: Es ist mit deinem Glauben nichts, du bist ja gar nicht wiedergeboren; oder: Du hast viel zu schwer gesündigt und kannst bei Gott keine Vergebung mehr bekommen; oder: Wenn du nicht alle deine Sünden gebeichtet und wieder gut gemacht hast, bekommst du keine Vergebung; oder: Du hast gegen den Heiligen Geist gesündigt und kannst deshalb keine Vergebung mehr bekommen usw.

In solchen Kämpfen ist es entscheidend zu wissen, dass JESUS CHRISTUS den Sieg gegen diese Mächte schon errungen hat und alle ihre Einflüsterungen Lügen sind. Alle widergöttlichen Mächte samt ihrem Anführer, dem Satan, sind von JESUS besiegt worden. ER hat ihre Waffen aus ihren Händen geschlagen und sie als Besiegte in einem geistlichen Triumphzug hinter sich her geführt. Auch der Tod, in der Bibel der letzte Feind genannt, der abserviert wird, ist von JESUS überwunden worden.

Dieser Sieg wirkt sich dann auch so aus, dass er unser Leben verändert und JESUS sich in uns entfaltet.

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